Design – Action – Impact — The things we do for love! A preview of Prof. Dr. Jan Gulliksen’s Keynote.

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Way back in 1988 Don Norman said in ”The psychology of everyday things” the following about designers: “An ordinary user can have problems using a swing door, turn on an automatic faucet or programming his/her VCR. In most situations the designer aimed for beauty, not utility. … Probably won a design prize.” Do designers work to express themselves or to solve a problem to contribute to a better world?

Jan Gulliksen intends to discuss how we aim for some real action in projects in practice, rather than design for the fun of it and how we can impact and influence societal change. Design and design research are immensely important for the creation of user experiences, but are we addressing the right problems and act in a way that is contributing to a better world in practice? The exceptional designer relies on talent and on the materials available, the exceptional designer is passionate, creative and innovative. But great design also requires hard meticulous work. Mr. Gulliksen suggests that we can increase the love for the design work by addressing relevant problems with an aim to contribute to societal change – that is where the action is.

Design – Handlung – Wirkung: Was wir aus Liebe tun! Eine Vorschau auf den Vortrag von Prof. Dr. Jan Gulliksen

Es ist schon eine Weile her, als Don Norman 1988 in »Die Psychologie der Alltagsgegenstände« das Folgende über Designer äußerte: »Ein ganz normaler Mensch hat unter Umständen Probleme bei der Benutzung einer Schwingtür, er bekommt den automatischen Wasserhahn nicht an oder er kann seinen Videorekorder nicht programmieren. Der Designer wollte in den meisten dieser Fälle etwas Schönes machen, nicht etwas Nützliches … Vermutlich hat er einen Designpreis gewonnen.« Arbeiten Designer also an ihrer Selbstverwirklichung oder lösen sie Probleme, um die Welt besser zu machen?

Jan Gulliksen wirft die Frage auf, wie wir in der Praxis zu relevanten gestalterischen Handlungen kommen können und nicht nur zum Vergnügen gestalten – und er diskutiert, wie wir gesellschaftlichen Wandel beeinflussen können. Design und Designforschung sind von enormer Bedeutung für die Erfahrungen, die Nutzer machen. Aber gehen wir wirklich die richtigen Probleme an? Und macht unsere Arbeit die Welt besser? Der Ausnahme-Designer verlässt sich auf Talent und Materialien, der Ausnahme-Designer ist leidenschaftlich, kreativ und innovativ. Aber großartiges Design verlangt akribisches Arbeiten. Die Liebe zum Design, so Gulliksen, werde dann größer, wenn Gestalter relevante Probleme angehen, mit dem Ziel, einen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel zu leisten. Und erst dann werde es wirklich spannend.

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