Die Pecha Kucha Vortragenden stehen fest

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Wir freuen uns auf acht sehr vielversprechende Pecha Kucha Vorträge. Jeder Vortrag wird maximal fünf Minuten lang sein, uns ist die Beschreibung des Prozesses wichtiger als das Ergebnis. Statt reiner Eigenwerbung geht es um Es die Verbindung zwischen Theorie, Forschung und Praxis.

Alexander Müller-Rakow: CLOSER

Das Forschungsvorhaben untersucht und entwickelt berührungs- und gestengesteuerte Mensch-Maschine-Schnittstellen. Dabei steht die Bedeutung des Erlebens zwischenmenschlicher Beührung und Bedürfnisse nach taktiler Kommunikation pflege- und therapiebedürftiger Menschen im Mittelpunkt. Die Arbeitsinhalte des Projekts sind der Entwurf, die Umsetzung, der Einsatz und Test von Hautinterfaces für die Zielgruppe älterer TechniknutzerInnen in Pflege- und Therapiesituationen.

Charlotte Triebus: Kartografie der Dynamik

Wie notiert man Improvisation? Wie notiert man Tanz? Und reicht die herkömmliche Notation in der Musik aus, um aktuellen Parametern einer Performance gerecht zu werden? Vorgestellt wird Notationssystem weches in zehn Workshops und Experimenten mit Musikern, Tänzern und Schauspielern verfeinert wurde. Das Ergebnis ist eine Exploration von moderner Notation, die das geschlossene Werk hinterfragt und eine zeitgemäße Transdisziplinarität fordert.

Julia Meer: Bildmarke Bauhaus

Die These lautet, dass sich die Bildmarke in einem Wechselspiel von Gestaltproduktion und Rezeption heraus schält und bis heute verändert. Es ist also nicht nur der Gestalter, der darüber bestimmt, welche Bedeutung ein Zeichen hat, sondern auch diejenigen, die das Zeichen verwenden. Die Bedeutung der Zeichen, die das ›Bauhaus‹ symbolisieren, verändert sich im Laufe der Zeit, weil sie in unterschiedlichen Kontexten verwendet werden.

Larissa Mogk: socialSIM

Das Simulationsspiel versucht diese Eigenschaften einer Simulation für die Lehre zu nutzen. Simulationen vereinfachen und veranschaulichen gesellschaftliche Prozesse, indem sie Komplexität reduzieren und einzelne Zusammenhänge herausheben. Die Gesellschaftssimulation socialSIM dient dazu, die Verschränkung sozialer, politischer und wirtschaftlicher Prozesse spielerisch erfahrbar zu machen. SocialSIM ermöglicht es den TeilnehmerInnen, für die Dauer des Spiels neue soziale Welten zu entwickeln.

Leo Sommer: billfold

Der Vortragende hat einen Service entwickelt, der das komplexe und nicht gerade beliebte Thema der gesetzliche Alter svorsorge bearbeitet. In einer umfangreichen Research-Phase wurden die Bedürfnisse von Menschen zu Themenkomplexen wie Sicherheit, Vertrauen und Altersvorsorge im Speziellen untersucht. billfold ist ein Service um ein digitales Beratungs-Tool, das im direkten Gespräch zwischen Kunde und Berater eingesetzt wird.

Michelle Christensen und Florian Conradi: De-Routing

Two projects will be presented. While the first project ‘De-routing App.’ attempts to create the circumstances for getting lost in urban space, disrupting ones usual sense and mode of navigation, the second project ‘stateless plugin’ leads one off-route in digital space, disrupting ones browsing behaviour.

Romina Maidel und Shayenna Misko: Bodensee Mediennutzungsstudie 2014

Die Studie hat das Ziel, Erkenntnisse über die Mediennutzung der Menschen im Bodenseeraum zu gewinnen. Die Methode »Cultural Probes« wurde eingesetzt, um Erkenntnisse über das Medienverhalten von Personen besonders im privaten Raum zu gewinnen. Zusätzlich zu den »Cultural Probes« wurden passive Beobachtungen im öffentlichen Raum eingesetzt. Neben generellen Erkenntnissen, wurden aus den Ergebnissen Mediennutzungstypen entwickelt. Diese fassen knapp, leicht und nachvollziehbar die Erkenntnisse aus den verschiedenen Informationsquellen zusammen.

Julia Hengartner: we.search

Vorgestellt wird eine Online-Plattform, die interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der Designforschung unterstützt. Die Plattform wird ein öffentliches Portal für Publikationen, Recherche und Dialog und auf die Anforderungen von wissenschaftlichem Arbeiten in der Designforschung eingehen und eine Vernetzung zwischen Wissenschaftlern und deren Disziplinen ermöglichen.

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